Der Countdown läuft.
Mit HANRO x Adam entstand eine limitierte Unisex Capsule Collection – inspiriert von flüchtigen Momenten, Begegnungen und Orten, die bleiben. Kunst trifft auf Handwerk. Tradition auf zeitgenössische Neugier.
SAVE THE DATE: Am 24.03. feiern wir den Launch der Kollektion.
Souvenirs sind mehr als Erinnerungen – sie sind kleine Anker, die Erlebnisse lebendig halten. Die HANRO x Adam Capsule Collection fängt diese Intimität ein und verwandelt sie in tragbare Kunstwerke. Jeder Moment, jede Begegnung wird symbolisch greifbar – in Stoff, Farbe und Design.
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charlotte adam
Charlotte Adam vereint klassische und moderne Einflüsse, experimentierfreudige Neugier und feinsinnige Detailarbeit. Ihre Werke schenken Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge im Leben, lassen uns innehalten, reflektieren und Momente wiederentdecken.
Mit HANRO tritt Charlotte Adam in einen kreativen Dialog, der Tradition neu belebt. Ihre Kunst inspiriert die Capsule Collection Souvenirs und macht Kleidung zum Träger von Geschichten und Erinnerungen.
Charlotte Adams Motive erinnern an die flüchtigen Momente einer Reise – Begegnungen, Landschaften, kleine Alltagsdetails – die uns prägen und begleiten.
Wie ist es für dich, als Frau in der Kunst- und Designszene zu arbeiten?
Es wird nie langweilig. Durch Begegnungen mit anderen Künstler*innen öffnen sich immer wieder neue Türen. Manche Ideen werden sofort umgesetzt, andere ruhen, bis sie in neuer Form zurückkehren – ich sehe die Welt manchmal wie ein großes Gemeinschaftsatelier. Als Frau in der Kunst bedeutet es für mich, Raum einzunehmen, sichtbar zu sein und Gedanken in Formen zu übersetzen. Nicht Objekt, sondern Subjekt zu sein, ist für mich ein zentraler Aspekt von Stärke.
Was macht dich zu einer starken Frau?
Ich lasse mich ungern in Schubladen stecken und zeige alle meine Facetten: weiche, harte, laute und leise Seiten. Mir selbst diese Widersprüche zuzugestehen und sichtbar zu machen, verstehe ich als Stärke.
Worauf bist du besonders stolz?
Meine Neugier treibt mich an: Sie hat mich dazu gebracht, Menschen anzusprechen, Projekte zu starten, Fragen zu stellen, auch wenn sie unbequem sind. Offen zu bleiben, Mut zu zeigen und Neues auszuprobieren – das macht mich stolz.
Wie bist du zur Kunst gekommen?
Kunst war schon früh meine Sprache, vielleicht sogar meine „Love Language“. Ich bin in einer kreativen Familie aufgewachsen, in der immer gemeinsam und allein gestaltet wurde. Museen, Malerei und Austausch mit anderen Künstler*innen haben mir geholfen, mich selbst und andere besser zu verstehen.
Welche Herausforderungen begegnen dir als Frau in der kreativen Branche?
Der Kunstbetrieb ist noch stark traditionell geprägt. Deshalb habe ich viele meiner Ausstellungen selbst organisiert, Netzwerke aufgebaut und Reichweite geteilt. Diese Unabhängigkeit ist herausfordernd, stärkt aber zugleich.
Hast du persönliche Erfahrungen von Ungerechtigkeiten erlebt?
Ja, oft. Frauen werden in vielen Bereichen anders behandelt, unterschätzt oder eingeschränkt. Diese Ungerechtigkeiten hinterfrage ich und versuche, sie in meiner Arbeit sichtbar zu machen. Stärke bedeutet für mich auch, diese Erfahrungen anzuerkennen und daraus Räume für Reflexion und Selbstbestimmung zu schaffen.
Engagierst du dich persönlich für Gleichberechtigung & Frauen?
Ja, ich unterstütze Freundinnen und andere Künstlerinnen, teile Sichtbarkeit und baue Netzwerke auf. Ich glaube fest daran: Wir kommen gemeinsam weiter als allein – GIVE TO GAIN wird so für mich gelebte Praxis.
Wer hat dich am meisten inspiriert?
Frauen, die Haltung zeigen, mutig sind und authentisch bleiben. Besonders prägend waren meine Familie, Mentorinnen und Freundinnen, die mir gezeigt haben, dass Stärke, Verletzlichkeit und Selbstbestimmung sich nicht ausschließen.